Klima-Aktionstag Düsseldorf von "Climate Solution"

Wir ma­chen den An­fang: Cli­ma­te So­lu­ti­on

Du willst was fürs Klima tun, weißt aber nicht was?

Wir haben 10 Maß­nah­men zu­sam­men ge­stellt die den größ­ten Ein­fluss auf das Klima haben und die du ganz ein­fach im All­tag um­set­zen kannst. Zu den Be­rei­chen Mo­bi­li­tät, Er­näh­rung und Kon­sum, Elek­tri­zi­tät und Hei­zen fin­dest Du hier Ideen zur kon­kre­ten Um­set­zung sowie Infos zu den an­ge­ge­be­nen Zah­len. 

Der Plan ist in Ko­ope­ra­ti­on mit Al Gore und sei­ner Or­ga­ni­sa­ti­on Cli­ma­te Rea­li­ty Pro­ject sowie Prof. Dr. Göss­ling von der TU Dort­mund ent­stan­den und wis­sen­schaft­lich fun­diert.

Es geht nicht darum, dass jeder alle Maß­nah­men um­setzt, son­dern jeder macht was er kann und was in sei­nen All­tag passt. So geht jeder einen klei­nen Schritt und ge­mein­sam be­wir­ken wir großes.

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Der 10-Punk­te-Plan

Nach­fol­gend fin­dest du alle zehn Punk­te un­se­res Plans, wie du ganz leicht selbst etwas zum Schutz der Um­welt bei­tra­gen kannst. Die ein­zel­nen Be­rei­che haben je­weils Un­ter­punk­te, die genau be­schrei­ben, wie CO2 ein­ge­spart wer­den kann.

Die Baum-Gra­fik zeigt dir, wie viel CO2 du dabei ein­sparst. Die hel­le­ren Baum-Gra­fi­ken geben dir einen Be­reich  an, damit du weißt, wie viel du min­des­tens ein­sparst und wie viel es je nach Art und Weise sein kann.

Wie du siehst ist es ganz leicht. Viel Spaß bei der Um­set­zung!

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Mo­bi­li­tät

Fahre mehr Rad für kurze Stre­cken oder geh zu Fuß

​Der Besuch bei Freunden, der Einkauf um die Ecke, vielleicht sogar der Weg ins Büro können Anlässe sein häufiger mit dem Rad zu fahren. Macht Spaß und gesund ist es auch!

​Wenn Du Auto fährst, dann fahr ge­mä­ßig­t​

Wenn Du mit dem PKW unterwegs bist, fahr langsam und vorausschauend. Das spart Energie und schont die Umwelt. Plane für jede Fahrt etwas mehr Zeit ein. Das macht es auch entspannter.

Bilde Fahr­ge­mein­schaf­ten oder nutze ÖPNV

​Wenn Du nicht unbedingt ein Auto brauchst, nutze ÖPNV oder tritt einem Car-Sharing-Anbieter bei. Solltest Du auf ein Auto angewiesen sein, bilde Fahrgemeinschaften und spare Geld.

Ver­mei­de das Flug­zeug

​Reise auf kurzen Strecken mit der Bahn oder einem Bus statt mit dem Flieger. Die Tickets sind in der Regel billiger, und Du sparst kostbare Zeit, wenn Du direkt am Hauptbahnhof statt am Gepäck-Laufband ankommst.​

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Weitere Infos

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Er­näh­rung und Kon­sum

Iss we­ni­ger Fleisch

Nein, Du musst natürlich nicht Vegetarier oder Veganer werden. Du kannst aber erhebliche Emissionen sparen, wenn Du ab und zu auf Fleisch, besonders wenn es rot ist, verzichtest. Damit tust Du auch was für Deine Gesundheit! Hier ein super Dokumentationsfilm zu dem Thema: www.cowspiracy.com

Iss Bio, sai­sonal und re­gio­nal

​Kürbis im Herbst. Spargel im Frühjahr. Und am besten biologisch angebaut. Das schmeckt und schont die Umwelt aufgrund der lokalen Herstellung und kürzerer Transportwege. Es gibt auch ein tolles Klimakochbuch mit vielen leckeren Rezepten: www.klimakochbuch.de

Qua­li­tät statt Quan­ti­tät

​Oft kaufen wir Dinge, die wir nur kurze Zeit später wieder wegwerfen, weil sie nicht mehr richtig funktionieren oder kaputt sind. Wenn Du darauf achtest, qualitative hochwertigere Dinge zu kaufen, dann haben wir alle was davon. Du sparst langfristig Geld und beugst verschwenderischem Konsum vor. Und ein Verzicht auf unnötige Produkte schont Geldbeutel und Klima.

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Weitere Infos

Ernaehrung-PDF

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Elek­tri­zi­tät

Steig um auf einen Ökostro­man­bie­ter

Das erhöht den öffentlichen Druck für einen baldigen Kohleausstieg. Hier die fünf Anbieter, welche ausschließlich Strom aus regenerativen Energien anbieten: Naturstrom, Lichtblick, Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy oder Polarstern ​

Schaf­fe den Stand­by-Modus ab

​Der Standby-Modus zieht dauerhaft Strom, zwar bei grundsätzlich geringer Leistung, aber die Anzahl der Geräte sowie die Dauer über das Jahr hinweg haben einen insgesamt großen Effekt. Die einfachste Alternative ist bei der Neuanschaffung auf Geräte mit Standby-Modus zu verzichten bzw. eine zusätzliche Schalterleiste mit Ein-Ausschalter zwischenzuschalten.

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Hei­zen

Dämm Dein Haus

​Oder bitte Deinen Vermieter darum, Euer Wohnhaus zu dämmen. Manchmal lohnt es sich sogar kurzfristig, weil solche Maßnahmen staatlich gefördert werden und langfristig erhebliche Heizkosten sparen können.

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Kom­plet­ter 10 Punk­te Plan

10 Punkte Plan

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Alle Werte sind stark ab­hän­gig vom per­sön­li­chen Ver­hal­ten

Ein­spa­run­gen wer­den er­zielt, wenn we­ni­ger CO2 aus­ge­sto­ßen wird, als vor­her. Wenn du bis­her nicht mit dem Flug­zeug ge­flo­gen bist und das auch wei­ter­hin nicht tun wirst – dann wird da­durch nicht we­ni­ger CO2 aus­ge­sto­ßen! Wenn also eine oder meh­re­re Maß­nah­men auf dich nicht zu­tref­fen, weil du das so­wie­so schon machst, dann schau, ob du viel­leicht einen wei­te­ren Punkt ein­fach um­set­zen kannst.

Alle Werte sind Durch­schnitts­wer­te für Deutsch­land

In un­se­ren An­ga­ben zu Emis­sio­nen be­zie­hen wir uns auf den deut­schen Durch­schnitt pro Jahr: Jeder Deut­sche er­zeugt jähr­lich ca. 11 Ton­nen CO2. Davon ent­fal­len etwa 2,5 t auf Mo­bi­li­tät, 4,5 t auf Er­näh­rung und Kon­sum, 1 t auf Elek­tri­zi­tät und 2 t auf die Hei­zung zu Hause. Die feh­len­de Tonne ist ein sog. So­ckel­be­trag für Deutsch­land: Diese ent­steht durch staat­li­che Maß­nah­men z.B. das Be­reit­stel­len von In­fra­struk­tur, Ver­wal­tung oder den Un­ter­halt des Mi­li­tärs. Um­ge­rech­net auf jeden Bür­ger er­gibt sich da gut eine Tonne CO2, durch per­sön­li­ches Ver­hal­ten kann diese aber nicht be­ein­flusst wer­den.

CO2 als Ener­gie-Ein­heit?

Alle un­se­re Zah­len be­zie­hen sich auf Ton­nen (t) oder Ki­lo­gramm (kg) „CO2-Äqui­va­lent“ (siehe unten). Damit ist eine Menge an Ener­gie ge­meint, die hin­ter den An­ga­ben steht. Als Ener­gie­ein­heit kann der Wert ver­stan­den wer­den, da die Ver­bren­nung von Kohle oder Gas Ener­gie er­zeugt und gleich­zei­tig CO2 frei­setzt.

Bei ei­ni­gen Punk­ten ist das sim­pel nach­voll­zieh­bar: Um mit dem Auto eine ge­wis­se Stre­cke zu fah­ren, wird Ben­zin ver­brannt. Bei der Ver­bren­nung ent­steht CO2, wel­ches in die At­mo­sphä­re ge­langt. Somit kann eine Stre­cke mit dem Mit­tel­klas­se-PKW von 100 km mit einem CO2-Auss­toß von ca. 20 kg gleich­ge­setzt wer­den.

An­de­re Punk­te sind kom­pli­zier­ter nach­zu­voll­zie­hen: Die Er­zeu­gung von 1 kg Rind­fleisch set­zen wir mit 13 kg CO2 gleich. Darin ist in­be­grif­fen, dass das Tier ge­füt­tert wurde und Ver­dau­ungs­end­pro­duk­te von sich gibt. Zu­sätz­lich wurde Ener­gie auf­ge­wendet für die Schlach­tung, den Trans­port und die La­ge­rung des Flei­sches. Alles wird auf­ad­diert zur Ge­samt-Emis­si­on, die durch den Fleisch­kon­sum er­zeugt wird.

Was be­deu­tet CO2-Äqui­va­lent?

Wir spre­chen von einem Äqui­va­lent, da Koh­len­stoff­di­oxid (CO2) nicht das ein­zi­ge Treib­h­aus­gas ist son­dern ver­schie­de­ne an­de­re Gase, wie Methan (CH4) und Lach­gas (N2O), eben­falls zum Treib­haus­ef­fekt bei­tra­gen. Grade die Klima-Wir­kung von Methan ist deut­lich stär­ker als die von CO2: 1 kg Methan ent­spricht 21 kg CO2-Äqui­va­lent.

Um die Werte – hof­fent­lich ei­ni­ger­ma­ßen – ver­ständ­lich und über­sicht­lich zu hal­ten, geben wir je­weils nur das CO2-Äqui­va­lent an, ohne die tat­säch­lich er­zeug­ten Treib­h­aus­ga­se zu nen­nen.

Quel­len und In­for­ma­tio­nen

Zah­len sind u.a. ent­nom­men: Pen­dos CO2 Zäh­ler, 2. Auf­la­ge, Pendo Ver­lag GmbH & Co. KG, Mün­chen und Zü­rich, 2007, Die CO2 Bilanz des Bür­gers, Ver­öf­fent­li­chung des Um­welt­bun­des­am­tes, Hilfs­mit­tel für Be­rech­nun­gen per­sön­li­cher Emis­sio­nen: CO2-Rech­ner.

Das Team

Maik Will­mes

​Mitgründer des Climate Solution Projekts. Im Februar 2015 reiste er nach Neu-Delih, Indien, um zusammen mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore eine globale Strategie auszuarbeiten, um die Zivilgesellschaft im Vorfeld der Pariser Klimakonferenz zu mobilisieren. Maik ist gelernter Immobilienkaufmann mit einem kleinen Betrieb in Düsseldorf.

Kontakt: maik.willmes@climatesolution.de

Ni­cho­las Goe­de­king

​Gründungsmitglied des Climate Solution Projekts. Im Februar 2015 flog er ebenfalls nach Neu-Delhi, Indien, um zusammen mit dem ehemaligen US - Vizepräsidenten Al Gore eine globale Strategie  auszuarbeiten, um die Zivilgesellschaft im Vorfeld der Pariser Klimakonferenzen zu mobilisieren. Nicholas ist Trainee im Generaldirektorat für Energie bei der Europäischen Kommission in Brüssel.

Kontakt: nicholas.goedeking@climatesolution.de

Prof. Dr. Claus Göß­ling

​Hochschullehrer für Experimentalphysik an der TU Dortmund. Außerdem forscht er in der Hochenergiephysik am internationalen Forschungszentrum CERN in Genf und beschäftigt sich intensiv mit Fragestellungen der Energiebereitstellung und der Energieverwendung sowie deren Klimafolgen. Seit 19 Jahren fährt er ein e-Mobil.

Kontakt: claus.goessling@climatesolution.de


Mat­tes Liebsch

Promoviert in Physik an der TU Dortmund. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Signalverbesserung ​im Kontext der Verifikation internationaler Abrüstungsabkommen. Nebenbei beschäftigt er sich mit wissenschaftlichen und philosophischen Gesichtspunkten des Klimawandels.

Kontakt: mattes.liebsch@climatesolution.de

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